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Musik für jeden Geschmack präsentiert

Das Frühjahrskonzert der Feuerwehrkapelle Dahlheim ist zur Tradition geworden.

Die Feuerwehrkapelle Dahlheim hat zu ihrem 15. Frühlingskonzert in die Gemeindehalle eingeladen. Eine solche Einladung haben sich die Dahlheimer und die vielen Gäste aus der Region noch nie entgehen lassen, denn sie wissen, dass sie ein großartigels Musikerlebnis erwartet. So war es auch jetzt am Sonntagnachmittag, die Halle war bis auf den letzten Platz besetzt.

Das freute nicht nur den musikalischen Leiter Elmar Mehl persönlich, das durfte wieder als eine Anerkennung der musikalischen Leistungen des gesamten Orchesters gewertet werden. Dazu gehört in hohem Maße die Jugendarbeit, deren Qualität sich in den Darbietungen des Jugendorchesters zeigte. Die Kinder und Jugendlichen stellte Elmar Mehl im Wechsel mit seiner Frau Barbara Mehl zu Beginn des Konzertes vor, beginnend mit "Zauberland", von Kurt Gäble. Damit war es auch schon passiert, das Publikum war wirklich verzaubert. Es war eine Wonne, diesen jungen Musikern zu lauschen, ihnen zuzusehen, wie sie hochkonzentriert und doch mit großer Freude musizierten. "Game of Thrones", "The Bare Necessities" und "Little Brown Jug" waren weitere Titel, die die jungen Musiker zu Gehör brachten, inhaltlich immer erklärt von Elmar Mehl. Wie die Großen aber konnten auch sie die Bühne nicht ohne Zugabe verlassen, was eine weitere Anerkennung ihrer Leistungen war, "Smoke on the water" von Deep Purple, Rock für die 60- bis 70-Jährigen im Sall, toll.

Carina Helsper übernahm die Moderation des weiteren Programms. Fachkundig ging sie auf die Komponisten und Interpreten ein, auf die Zeit und Umstände der Entstehung der Kompositionen, besonders auch auf die Inhalte der Musicals, sodass die Zuhörer die Stücke besser verstehen und sich sehr schön in die musikalische Umsetzung vertiefen konnten. "Fortuna Imperatrix Burana" aus "Carmina Burana" von Carl Orff - damit eröffneten die Erwachsenen ihren Teil des Frühlingskonzerts. Michael Geiser hatte das Drama um das Luftschiff "Hindenburg" in Noten gefasst. In sieben Abschnitten führte die Feuerwehrkapelle ihrem Publikum die Reise der Hindenburg vor Augen, beginnend beim großen Staunen über die Technik, dem Start der dramatischen Reise, dem Inferno bei der Landung in Lakehurst und dem Sterben von 36 Menschen als Folge des tragischen Unglücks. Als 7. Punkt hatte das Orchester den geschichtlichen Mythos des Schicksals der Hindenburg hörbar herausgestellt. Wer "Les Misérables" hört, denkt an das Musical. Das Schicksal von Jean Valjean, dem Gerechtigkeit vor Gesetz stand, der wegen Mundraubes zu fünf Jahren Haft verurteilt wurde, dann wegen des Protestes dagegen erst nach 19 Jahren entlassen wurde, schilderte Carina Helsper sehr eindringlich. Ebenso intensiv erlebte das Publikum die musikalische Interpretation der musikalischen Highlights des Musicals. Der fröhliche, flotte "Florentiner Marsch" des tschechischen Komponisten Julius Fučik läutete die Pause ein, die sich die Musiker redlich verdient hatten.

Die zweite Hälfte des Konzertes hatte die Feuerwehrkapelle im wahrsten Sinne des Wortes eingeläutet mit "The Liberty Bell", der Freiheitsglocke, wie sie John Philipp Sousa in Noten verfasst hatte. Auch in der 15. Auflage dieser Konzertreihe war Filmmusik ein Programmpunkt, jetzt aus "Die Schöne und das Biest". Die Geschichte des zu einem Monster verwunschenen Prinzen, der nur durch die Liebe einer Frau erlöst werden kann, eröffnete sich dem Publikum durch die musikalische Wiedergabe direkt. Zuerst die Furcht vor dem Ungeheuer, dann der langsame Wandel zu Sympathie bis zur Liebe. Wer kennt "Tabaluga" nicht, das Kinder-Musical von Peter Maffay? Die Feuerwehrkapelle beschränkte sich auf die wunderschöne Ballade "Ich wollte nie erwachsen sein". Die Musiker boten die Ballade mit großem Einfühlungsvermögen. "An welche musikalischen Momente erinnern sie sich schlagartig bei bestimmten Stichwörtern?", fragte Carina Helsper und bezeichnete diese plötzlichen Erinnerungen als "Flashback". Mit Melodien von Michael Jackson, Cindy Lauper, Bon Jovi, Joe Cocker und der Band Survivor ließ die Feuerwehrkapelle "Eighties Flashback" aufkommen. Erinnerungen aus den Achtzigern. Den charakteristischen Sound der Rock- und Popmusik als Blasorchester ohne Gitarren zu erzeugen, schafften die Musiker mit Bravour. Von einem Blasorchester erwartet das Publikum natürlich böhmische Blasmusik, Damit riss die Feuerwehrkapelle das Publikum von den Stühlen. "Böhmische Liebe" und "Regimentskinder", das gefiel den Zuhörern ausnehmend gut, sie klatschten im Takt und wollten gar nicht aufhören. Brauchten sie auch nicht, denn ohne Zugabe wären die Musiker erst gar nicht von der Bühne gekommen. "Der Böhmische Traum" wurde wahr, und Josef Bröder im Duett mit Andreas Mehl die großartige Stimmung im Saal noch weiter an. Das Publikum verlangte mehr. Aber mit "Alte Kameraden" beendete die Feuerwehrkapelle Dahlheim dann ihr diesjähriges Frühlingskonzert.

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